| Neben Scramble und Vierer ist Bestball eine der weiter verbreiteten Turnier-Varianten. Wieder treten Parteien von zwei bis vier Mitspielern gegeneinander an, wobei jeder seinen eigenen Ball, wie im normalen Zählspiel schlägt. Allerdings wird nach jedem Loch nur der niedrigste, beste Score der Partei notiert. Dieser wird dann wiederum am Ende der Runde mit den anderen Loch-Ergebnissen zum Enderbgebnis summiert. |
| Damit auch Golfer mit hohem Handicap in Parteien von mehr als zwei Spielern ihren Beitrag leisten können, kann auch das Nettoergebnis einer Stableford-Wertung herangezogen werden. Weitere Variationen sind das Vierball-Lochspiel zwischen 2-Spieler-Parteien sowie der Wettkampf eines guten Spielers gegen eine Partei aus zwei unerfahreneren Golfern. |
| Übrigens können, wie schon beim Vierer angedeutet, unterschiedliche Spielformen kombiniert werden, mit oder ohne Berücksichtigung des persönlichen Handicaps. Allerdings sollten es Golf-Neulinge mit den Regelzusätzen nicht übertreiben, damit die Schläger des Flights am 19. Loch nicht entknotet werden müssen. |
| Weiterhin sollten die Offiziellen Golfregeln des DGV Beachtung finden: »Finanzielle Anreize im Amateurgolf durch bestimmte Formen von Wetten oder Glücksspiel können den Missbrauch der Regeln des Spiels [...] fördern, was dem Ruf des Spiels abträglich wäre.« Unbestimmte Formen von Wetten oder Glücksspiel im Golf sind also erlaubt. Viel Spaß auf dem Platz. |
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